Music Austria CD Review

Gradischnig/Schwinn/Pirker – Under Western Skies

Do, 06.10.2011
Eine höchst stimmungsvolle und vielschichtige Klangreise durch die unterschiedlichsten Spielformen des modernen Jazz ist sie geworden, die im kommenden Oktober erscheinende CD „Under Western Skies“ (Cracked Anegg) der drei Musiker Herwig Gradischnig (Tenor-Saxophon, Bass-Klarinette), Frank Schwinn (Gitarre, Elektronik) und Herbert Pirker (Schlagzeug). Hier sind Instrumentalisten am Werken, die es auf wunderbare Weise verstehen, traditionelle Jazzstandards und freie Improvisation, Energetik und hohe Sensibilität, Melodie und Komplexität in einer homogenen und an Facetten ungemein reichen musikalischen Sprache  zu vereinigen.

Wer die unzähligen Projekte dieser drei Musiker kennt, der weiß, dass sie sich traditionellen Begrifflichkeiten noch nie wirklich unterworfen haben, dass sie, in welchem Kontext auch immer agierend, stets danach streben, neue und ungewöhnliche Wege zu beschreiten. Und genau das versuchen Herwig Gradischnig, Frank Schwinn und Herbert Pirker auch auf ihrer gemeinsam aufgenommen CD „Under Western Skies“. Schon der Titel lässt vermuten, dass sich die drei Herren als musikalischen Orientierungspunkt den „Wilden Westen“ gewählt haben, welchem sie sich musikalisch mit Mitteln des europäisch geprägten Jazz zu nähern versuchen.


Es ist eine überaus spannende und abwechslungsreiche Klangreise, auf welche das Dreiergespann seine HörerInnen mitnimmt. Immer wieder klingen in den insgesamt zehn Stücken Zitate aus dem Country und der Westernmusik durch, die, mit Elementen des Jazz, des experimentellen Rock und der Improvisation in Einklang gebracht, einem vollkommen neuen und bislang ungehörten musikalischen Kontext zugeführt werden. Herwig Gradischnig, Frank Schwinn und Herbert Pirker betätigen sich auf „Under Western Skies“ als Soundmaler, die den doch recht komplexen Strukturen ihrer Kompositionen durch ihr technisch versiertes Spiel eine gewisse Leichtigkeit verleihen.

Die Musik befindet sich in einem steten, sich aber verändernden Fluss, dessen Spannungsbogen durch den immer wieder kehrenden Wechsel zwischen ruhigen und zurückhaltenden Momenten und technisch virtuos gespielten Ausbrüchen vom ersten bis zum letzten Ton aufrecht erhalten wird. „Under Western Skies“ ist schlicht ein spannendes Beispiel dafür, in welche Richtung sich Jazz entwickeln kann. Einfach faszinierend. (mt)
 

Under Western Skies on OE1 Jazznacht 17.9.2011 Interview in German Herwig Gradischnig (ORF)

Banty Roosters-German "Jazz Podium" mag review (PDF)

The Banty Roosters CD "songs we like"-review in german "Akustik Gitarre" magazin 05/11

Banty Roosters Wolfen Kritik red
 

The Banty Roosters CD "songs we like"-review in im-pulse magazin 06/11

CD / Songs We Like

The Banty Roosters (ATS Records)
Niemand wartet darauf, dass in Österreich typisch amerikanische Musiken wie Blues, Country & Western oder gar Jazz neu erfunden werden.
Qualitätsvolles Nachspielen würde ja schon vollkommen ausreichen, um Lob einzustreicheln. Eben dieses Lob verdient sich seit einigen Jahren der deutsche Wahl-Österreicher Frank Schwinn. Der Gitarrist ist in diversen Projekten tätig, nicht zuletzt spielt er auch Blues, mit elektrischen, selbstgebauten und normalen akustischen Gitarren. Die Banty Roosters bildet er mit dem Mundharmonikaspieler Anton Willinger, und die Songs, die sie mögen, entstammen zwölfmal der Frühzeit des Blues, einmal Velvet Underground und ein weiteres Mal Stax-Legende Rufus Thomas.
Im Nachspielen der Songs von Big Bill Broonzy, Robert Johnson oder Blind Blake schimmert die Qualität des Sängers und Gitaristen durch: Schwinn erweist sich als perfekter Fingerpicker, der mit harten Akzentuierungen der Bass-Saiten den Stücken punktgenaues Rhythmusgefühl verpasst. Selten hörten sich klapperalte Standards wie „Diddy Wa Diddy“ so energiegeladen, frisch und sprungbereit an. Im Rahmen des Möglichen eine grandiose Leistung.
(jus)
The Banty Roosters – Songs We Like
Songs We Like
The Banty Roosters

ATS Records
 

The Banty Roosters CD "songs we like"-review in "Kulturwoche.at"

The Banty Roosters: Songs we like
Frank Schwinn greift auf diesem Album weder zur E-Gitarre noch experimentiert er mit Electronics und Loops, sondern er spielt ganz klassisch die akustische Gitarre und singt uns den Blues. Anton Willinger bläst dazu die Blues Harp und gemeinsam spielt sich das Duo durch 13 Lieder, die sie ganz besonders lieb haben.
Wir hören Lieder von Blind Blake ("Diddy Wa Diddy"), Blind Lemon Jefferson ("Black Horse Blues"), Blind Boy Fuller ("Meat Shakin Woman"; "Weeping Willow Blues"), Big Bill Broonzy ("Key to the Highway"), Robert Johnson ("Love in Vain"; "Hellhound on my Trail"), Rufus Thomas ("Walking the Dog"), einige Traditionals (u. a. "Sitting on Top of the World"), sowie "Waiting for my Man" von The Velvet Underground, kühn eingeschoben zwischen "Love in Vain" und "Tamp Em Up Solid". Und auch wenn die meisten Lieder also älter sind als z.B. Lou Reed und John Cale (beide werden 2012 siebzig), und auch wenn man von den meisten Songs unzählige Versionen kennt und von daher vorschnell vielleicht ein grummeliges "Nicht noch eins von dieser Sorte!" von sich gibt; das vorliegende Album ist eindeutig ein besseres "von dieser Sorte", auch wenn es bei einigen Songs we like Steilvorlagen gibt, an die man einfach nicht herankommt. "Love in Vain" von und mit Robert Johnson, bzw. die Studio-Version von The Rolling Stones (feat. Ry Cooder!) ist so ein Fall. Dennoch: Das Album bereitet ein großes Hörvergnügen und kann ob der großartigen Performance beider durchaus als Einstieg in die große weite Blues Welt dienen. (Manfred Horak)

 

Oberösterreichische Nachrichten (Reini Gruber)

Frank Schwinn: „Ich muss einfach etwas spüren“

„Ich muss einfach etwas spüren“

Musik ist seine Leidenschaft: Frank Schwinn   Bild: Anna Zangerle

Frank Schwinn weiß, was er kann. Noch viel mehr weiß er, was er will. So hört sich seine Musik auch an. Erdig, reduziert, intensiv.

Wenn er singt, dann gehen ihm die Worte langsam über die Lippen. Schließlich erzählt er im Blues Geschichten. Auf den Punkt gebracht. Jedes Wort ist wichtig, gehört betont.
Gleich fünf Jahre Beziehungsleben hat er in seinem neuen, heute erscheinenden Solo-Album „Songs Of Hope Desperation And Love“ (ATS Records) verarbeitet. Ohne nur einen Gedanken an den Titel zu verschwenden, würde man nach wenigen Takten wissen, dass da viel Schatten war. Zwischen Wut und Desillusion, inmitten von Resignation und Verletzlichkeit singt sich Schwinn von der Seele, was nach Verarbeitung schrie. Schön, dass bei aller Melancholie und Nachdenklichkeit immer auch ein Funken Hoffnung zu entdecken ist. Das Leben ist auch schön.
Das weiß der seit mehr als 20 Jahren als Musiker aktive „Oberösterreicher mit deutschen Wurzeln“. Und weil er das weiß, hat er sich eine musikalische Kompromisslosigkeit zugelegt, die ihn nach vielen Jahren im Jazz dorthin gebracht hat, wo er sich uneingeschränkt wohl fühlt: in den Country Blues.
Schwinn genügt sich im spärlichen Instrumentarium, braucht nicht viel, um musikalisch glücklich zu sein. Gut. Er beherrscht die Gitarre. Er hat Gefühl. Er kann, wie er sagt, „alleine mächtig grooven“ und das tut er dann auch. „Mir geht es mehr um Gefühl und Emotion. Ich muss einfach etwas spüren“, sagt der Musiker. Dieses Spüren verstärkt sich noch, wenn Schwinn mit Anton Willinger zusammen spielt. Der Gitarrist und der zu den besten Blues-Harp-Spielern Österreichs zählende Willinger nennen sich dann The Banty Roosters und grooven gemeinsam auf einzigartige Weise. „Wir hören aufeinander, geben uns sehr viele Freiheiten und jeder macht das, was er am besten kann.“
Dieses Fühlen legt Gefühle offen und löst Begeisterung aus, wo immer das Blues-Duo auftritt. Weil die Menschen das Wahrhafte spüren. (rgr)
 

Uli Rennert Project T review on www.musicaustria.at

Uli Rennert – Project T

Fr, 17.12.2010 - 15:41
Dass es Uli Rennert vortrefflich versteht, die Klassiker der Jazzgeschichte einer neuen klanglichen Bedeutungsebene zuzuführen, stellte der in Graz lebende Pianist, Komponist und Elektroniker bereits des Öfteren eindrucksvoll unter Beweis. Nicht anders verhält es sich auf seiner neuen CD „Projekt T“ (Pan Tau-X). Wunderbar wie der gebürtige Frankfurter gemeinsam mit Peter Kunsek (Klarinette), Phil Yaeger (Posaune), Frank Schwinn (Gitarre) und Gregor Hilbe (Schlagzeug) Stücke von Legenden wie Duke Ellington, Miles Davis oder Cole Porter einer Neubearbeitung unterzieht.

Stand auf der 2007 erschienenen CD „Project M“ noch alleine die Musik von Thelonious Monk im Fokus der künstlerischen Auseinandersetzung, widmet sich der Sohn der Opernsängerin Anny Schlemm und des Dirigenten Wolfgang Rennert auf seinem neuen Werk nun auch den anderen Jazzgrößen der Musikgeschichte. Und das auf eine ganz wunderbare Art und Weise. Insgesamt gehen der in Graz lebende Musiker und seine Kollegen äußerst behutsam ans Werk. Auf ihre Essenz reduziert, verwebt das Quintett die originalen Vorgaben klanglich mit modernen Ansätzen der Improvisation und elektroakustischen Musik, was eine hochinteressante und spannende Erweiterung des Soundspektrums der bekannten Stücke zur Folge hat.

Man merkt bei jedem Ton, dass es sich hier vorwiegend um Songs handelt, die dem 1960 in Frankfurt geborenen und bereits mehrfach ausgezeichneten Uli Rennert, besonders ans Herz gewachsen sind, vermeidet der höchst vielschichtig agierende Pianist, Komponist und Elektroniker doch geschickt irgendwelche Schnellschüsse. Nichts wirkt lustlos zusammengestückelt oder hastig in die Jetztzeit transferiert. Uli Rennert hat sich Zeit gelassen und in Kleinstarbeit die Kompositionen in ihre Einzelteile zerlegt, um sie in neuer Form wieder entstehen zu lassen. Bemerkenswert in welch neuem Licht Klassiker wie „Mood Indigo“ von Duke Ellington und Barney Bigard oder „7 Come 11“ von Benny Goodman und Charlie Christian durch das harmonische Zusammenführen von akustischen und elektronischen Elementen plötzlich erstrahlen, welch neuem zeitgenössischen Kontext sie zugeführt werden, ohne dabei an musikalischer Ausdruckskraft und Tiefe einzubüßen.
Die CD „Projekt T“ ist schlicht und einfach eine hoch spannende wie facettenreiche Entdeckungsreise durch die Jazzgeschichte, eine die unterschiedlichste musikalische Stil- und Klangwelten miteinander vereint und nur so vor Einfallsreichtum, Spielwitz und überraschenden Wendungen strotzt. (mt)
 

Songs of Hope, Desperation and Love-Jazzzeit.at

Frank Schwinn – “Songs of Hope, Desperation and Love”

frank-schwinn-songs-of-hope-desperation-and-love“Songs of Hope Desperation and Love”, das neue Soloalbum von Frank Schwinn, ist ein klassisches Trennungsalbum, wobei sich der Großteil der Songs mit den Jahren nach der Trennung einer langjährigen Beziehung beschäftigt und mit den Wirrungen eines Mannes, der sich emotional eingebunkert hat und doch auf flüchtige Affären nicht verzichten kann.

Die Songs sind wütend, sarkastisch, desillusioniert, teils voller Wahnsinn, teils voller Melancholie und nie ohne Selbstironie. Und so auch der Gesang.

“Much too beautiful” ist dann der Song, der den Kreis der Neufindung schließt und uns versöhnlich stimmt, deutet er doch auf eine neue emotionale Heimat hin.

Musikalisch ist das Album geprägt vom Blues, großteils gespielt auf einer billigen 3-saitigen “cigar box slide guitar”, live im Wohnzimmer aufgenommen – und zwar innerhalb zweier Wochen auf analogem Equipment bis hin zur Bandmaschine. Auf den Songs “much too beautiful”, “living in this country” und “don’t stifle me” kommt noch eine alte Drum-Maschine zum Einsatz, die der CD auch die Undergroundfärbung verleiht.

frank-schwinnWie man es von Frank Schwinn gewohnt ist, groovt die ganze Sache dabei minimalistisch, aber gehörig!

Frank Schwinn studierte an der Anton Bruckner Universität, Linz, von 1989-1993, lebte in Wien von 1993-2001 und spielte mit Uli Rennert, Vienna Art Orchestra, Zach Danziger, Harry Sokal, Gunther Schuller, Bob Berg, Uli Soyka Pan-Tau-X, Upper Austrian Jazz Orchestra etc.

Track Listing:
01. More Time to Hang Around (3:16)
02. No Baby Blues (3:17)
03. Much too Beautiful (4:26)
04. Go Down to the River (4:05)
05. Why Do You Accuse Me (3:05)
06. Living in this Country (4:57)
07. Devil Woman (2:50)
08. Christmas Blues (3:56)
09. Don´t Stifle Me (2:51)
10. You Gotta Quit Him (4:28)
11. Monkey on My Back (3:10)
12. Troubled Man (4:15)
13. In Love with a Woman (4:02)

 

Akustik Gitarre (Germany)-review by Adrian Wolfen

frank cd bespr
 

project T review on jazzcity.net


ULI RENNERT project t ********

01. Mood Indigo (Ellington, Bigard), 02. Things: Ruby Moon (Rennert), 03. 7 come 11 (Benny Goodman, Charlie Christian), 04. T1 - Stop Time (Rennert), 05. Red (based upon Blue in Green by Miles Davis), 06. Moon River (Mancini, Mercer), 07. 2 - Slow Ballad (Rennert), 08. T3 - Medium Jazz, 09. Things: Shallow Yellow, 10. T4 2 (based on Tea for Two by Youmans & Ceasar), 11. Skin - Under my Skin (Cole Porter), 12. Things: Blue Moon (Rennert), 13. Things: Moonstruck, 14. Trombone Kid (based upon Orys Creole Trombone by Kid Ory)



Peter Kunsek - cl, bcl, Phil Yaeger - tb, voc, Frank Schwinn - g, Uli Rennert - synth, vocoder, lap-steel-guitar, Gregor Hilbe - dr     

rec. 02/2010
pantau-x-records pt-x 103

Standards gegen den Strich bürsten“ (oder in den Worten von Django Bates: „to arrange the hell out of something.“) Eine Faustregel könnte lauten, dass diese Lust, diese scheinbar respektlose Haltung eher unter europäischen denn amerikanischen Jazzmusikern verbreitet ist, unter weißen eher als unter schwarzen (letztere sehen dich denn doch am liebsten noch „in the tradition“.)
Mit diesen Koordinaten landet man zielsicher in Graz, in der Steiermark: bei dem 1960 in Frankfurt am Main als Sohn einer Opernsängerin und eines Dirigenten geborenen Uli Rennert. Seit seinem Studium, seit über 30 Jahren lebt er in Graz, und auf seinen letzten beiden Alben baut er seine eigenen Stücke um verwegene Interpretationen von Standards. 2007 um Kompositionen von Thelonious Monk, in dem Quartett „PROJECT M“. Davon ist - jetzt widmet er sich dem Great American Songbook - noch der Klarinettist Peter Kunsek dabei.
In manchem erscheint „project t“ dem kommenden Album von Nguyen Le „Songs of Freedom“ verwandt: die eigenen Stücke sind kaum mehr als gezielte Intros (oder hier auch Outros) zu den historischen Vorlagen, deren Interpretation geschieht ausschweifend, ja mitunter auch abenteuerlich.
Während Nguyen Le´s „Injektionen“ freilich mit Substanzen aus fast der ganzen Welt in die Originale schießen, beschränkt sich das Arsenal von Dr. Rennert eher auf europäische Ingredienzien. Das liest sich einschränkender als es klingt. Denn der Wahl-Grazer hat in seinen Netzen Stilpartikel aus Jazz, Rock, Funk, der Improvisierten Musik sowie der Instumenten-Elektronik eingefangen. Dazu gehören die pitch bendings des Mini Moog (a la Chick Corea in „Mood Indigo“, a la Jan Hammer in „T 4 2“, aber auch die Errungenschaften der Pop-Ästhetik wie down tempo, Freeze-Effekte, loops (in tracks 5 und 7, ja hier vermischt er sogar ein Netzbrummen mit der sonoren Baßklarinette).
Der Rennert hört genau hin!
Sein Hauptkunstgriff sind Kontraste mit Hilfe gedehnter Funk- oder Rock-riffs, geradezu paradigmatisch in dem opener „Mood Indigo“, der das immer noch sehr Ellington-haft gespielte Thema von einem trockenen 2-Takte-vamp umschließt. Hier wird ebenso ein Text gesprochen wie in dem irrsinnigen „Moon River“. Das Intro bestreitet ... eine Schreibmaschine, ein langsamer Beat an bass drum und snare Besen setzt ein, darüber räumliche Signale der Klarinette wie aus einem Schiffshorn.
Allein diese Behandlung eines Klassikers ist ein Kunstwerk für sich, ein kleines, irrisierendes Drama einer quasi akustischen „film noir“-Ästhetik.
„Tea for Two“ kommt mit wunderbar versetzten Stimmen über einem slow funk daher, und die einzige Interpretation, in der Mittel eines bestimmten Jazzstiles kanalisiert werden, steckt im Two-Beat-Charakter von Cole Porters „Under my Skin“, freilich durchsiebt mit Extravaganzen wie sich beschleunigende und verlangsamende Tempi.
Eine so durchgeknallte akustische Reise kann einfach nicht mit einem Schlußakkord enden - die Coda zu „Trombone Kid“ verbirgt sich in einem mystery track zu track 14, man muß einfach nur ausharren. Was nicht schwerfällt bei diesem Ideenfeuer.
 
 
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